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Festa das Vindimas
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                      Festa das Vindimas

             
              am 19. September 2015

             ab 21:00 Uhr
   

   
mit der Live-Band
            
            Segura-te!
                                                                                        


 




 
Frohe Weihnachten
Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern, Freunden,

Sponsoren und Förderern ein frohes Weihnachtsfest und

ein gutes und gesundes neues Jahr 2013!



Vielen Dank für die tolle Unterstützung im Jahr 2012!
 

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Unsere Vereinsgeschichte

Geschichtsüberblick der 35 Existenzjahre des Vereins "Associação Lusitânia de Bonn"

Mitte der 60er Jahre existierte in Bonn eine geringe Zahl an Portugiesen, die zwecks arbeitstechnischen, religiösen und/oder geographischen Gründen sporadische Kontakte unter sich pflegten, mit dem Ziel neue Freundschaften zu schöpfen und gleichzeitig das Gefühl ihres Portugiesischseins zu bewahren. Jedoch beginnt die portugiesische Gemeinde im Laufe der Jahre zu wachsen und die Kontakte beginnen Anlass zu regelmäßiger Anwesenheit zu geben. Es werden sehr schnell Treffpunkte für das Wochenende beschlossen, die für die Einen dazu dienten, die Sehnsucht von ihren kulturellen Wurzeln zu stillen, für die Anderen um familiäre Leiden zu vergessen.

Einer der Hauptbegegnungsplätze war eine Kneipe genannt Adolfshoff, nähe Stadtzentrum. Dort verstärkten sich die Kontakte und automatisch beginnt eine Gruppe von Landsmännern Schlussfolgerungen zu ziehen über die Möglichkeit einen Sportclub zu gründen, da fast alle Beteiligten Fußball spielen konnten. Von daher stammt die Idee einen Fußballclub zu gründen. Innerhalb einiger Zeit reiften aus Diskussionsbeiträgen entnommene Vorschläge an, als am Freitag, dem 5. Dezember 1969, gegen 22 Uhr, in der Gegenwart von 15 Landsmännern der Verein "Lusitânia Futebol Clube de Bonn" in der Kneipe Adolfshoff (Adolfstr.) gegründet wird. Am 1. Juni 1970 händigt der Fußball-Verein Mittelrhein (FVM) dem damals amtierenden Präsidenten Adolfo Alves ein Zertifikat aus über den Beitritt der Fußballmannschaft in die Bezirksmeisterschaft des Rhein-Sieg-Kreises. Im Dezember desselben Jahres wird durch den großen Einsatz aller MitgliederInnen der erste Sitz des Clubs in der Dorotheenstr. 89 eingeweiht, wo ihm der noch heute existierende Name "Associação Lusitânia de Bonn e.V." gegeben wurde. Am 16. Dezember 1972 wird auf der Gedenkfeier des dreijährigen Jubiläums des Vereins ein neuer Sitz in Bonn/Beuel (Niederholtorf, Löwenburgstr. 75) eingeweiht. Spontan kommen dadurch, dass neue Einrichtungen günstige Arbeitsbedingungen für ein wirkungsvolleres Funktionieren bieten, neue Ideen hervor und systematisch tauchen neben der bereits existierenden Sportabteilung die Einrichtung anderer Kultur- und Unterhaltungsgruppen auf, die von nun an dem Vereinswesen an den Wochenenden mehr Brüderlichkeit mit Geselligkeitsnachmittagen und -abenden gewährten bzw. mit Ballabenden, Theateraufführungen, Unterhaltungsnachmittagen für Kinder, Informationsveranstaltungen und anderen Ereignissen.

 

Am 25. April 1975 wird zum ersten Mal das Fest der Nelkenrevolution gefeiert, das als Bezugspunkt beibehalten wird, um jährlich dieses berühmte Datum bis heute zu feiern. Im April desselben Jahres wird die erste Vereinszeitung der Lusitânia de Bonn heraus gegeben, die noch heute 14-tägig heraus gebracht wird. 1980 lässt die erste Senior-Fußballmannschaft sich zum ersten Mal als einen der Bezirkssieger der C-Klasse feiern und steigt auf in die B-Klasse. Im selben Jahr sowie im Jahre 1982 gewinnt die Junior-Fußballmannschaft die Bezirksmeisterschaft in den Klassen B- und C-Jugend.

Zahlreich waren die von der Lusitânia organisierten Veranstaltungen mit eingeladenen Künstlern aus Portugal, wie z.B. Carlos do Carmo, Marco Paulo, Júlio Pereira u.a. Wir veranstalteten Kunst- und Handwerksausstellungen, ließen verschiedene Folkloregruppen aus einigen Regionen des Landes kommen, sowie akademische Chöre, Musikgruppen, etc… Auch heute noch nehmen wir teil an und organisieren große multikulturelle und wechselseitige Festlichkeiten. Wir bieten dem Vereinswesen Informationssitzungen über die Erziehung, den Beruf, den Unternehmensbereich, über soziale und politische Probleme. Wir nehmen mit einem Wahltisch an beiden Wahlen des Ausländerbeirates teil, etc…

Im Laufe des Jahres 1987 feiert der Vorstand der Lusitânia, angeführt von dem leider verstorbenen Manuel Nascimento, Gründer und ehemaliger Präsident, mit Spendenhilfen von ca. 80 der 300 eingeschriebenen MitgliederInnen  sowie einer Subvention des Bonner Rathauses das bedeutendste Ereignis in ihrer Geschichte…

Sie kauft das Gebäude (den Sitz), das von nun an zum portugiesischen Eigentum aller MitgliederInnen der Associação Lusitânia de Bonn gehört. Im September desselben Jahres wird ebenfalls eine Musikgruppe von 22 Kindern im Alter von 7 bis 11 Jahren, angeleitet von José Araújo, gegründet mit dem Ziel mittels eines typisch portugiesischen Instrumentes, genannt cavaquinho (in Madeira wird es machinho genannt), und anderen Vorläuferinstrumenten portugiesische Musik zu spielen. Diese Kindergruppe bekam Auftritte in einem großen Teil der in Deutschland verstreuten portugiesischen Gemeinden, indem sie Aufführungen in Clubhäusern, großen Hallen und Theatersällen darbot. Es waren die zukünftigen Portugiesischstämmigen, die das musikalische Gefühl, verwurzelt in Gewohnheiten und Traditionen unserer Heimat, an ihre Landsmänner brachten. Der Höhepunkt ihrer Karriere war der Aufritt der Kindergruppe "Os Cavaquinhos da Lusitânia" auf den Bildschirmen des WDRs, wo sie portugiesische Volkslieder sangen und spielten. Die Gruppe erzählte ebenfalls die Geschichte des cavaquinho und führte den Namen der Lusitânia in viele Häuser ihrer Landsmänner ein, die in ganz Deutschland verstreut waren.

 

Während der Festlichkeiten anlässlich des 20. Geburtstages, wird 1989 eine Broschüre erarbeitet, die es heute noch in den Archiven der Gemeinschaft gibt und an diesem Dokument interessierte Personen verschenkt wird, welches damals an alle MitgliederInnen verteilt wurde.

Beide vergangene Jahrzehnte zusammen gefasst: die ersten Vorstandsmitglieder beginnen nach Portugal zurück zu kehren, andere mit anderen sozialen Interessen treten teilweise der gastlichen Gemeinde bei und einige verlassen uns mit ihrem Tod. Somit tauchen die ersten Schwierigkeiten auf, was konkret die Wahl neuer Vorstandsmitglieder auf der Jahreshauptversammlung angeht. Diese Situation kann mit dem Hervortreten einer neuen Generation bewältigt werden, inmitten welcher sich viele Portugiesischstämmige befinden, die bei der Amtsausführung und -durchziehung ein bestimmtes patriotisches Interesse hervor bringen. Heute pflegt man problemlos die Gemeinschaft mit einer einfachen und neuen glaubhaft gesunden Arbeitshaltung. Ein weiterer großer Pfahl im Vereinsleben dieser Gemeinde wurde durch die Restaurierungs- und Verbesserungsarbeiten des Gebäudes aufgestellt, die zwischen 2001 und 2003 durchgeführt wurden. Innen haben wir einen ersten Stock erhoben und ihn in drei relative große Aufteilungen getrennt, die dazu dienen werden viele Hürden inmitten der gemeinschaftlichen Bewegung zu beheben, die es in der Vergangenheit gab.

Zurzeit erkennt sich die Associação Lusitânia de Bonn als eine gesunde Gemeinschaft an ohne finanzielle Sorgen. Sie registriert aktuell ca. 270 MitgliederInnen, hat relativ junge Vorstandsmitglieder und ein Team von über 40 Fußballspielern in der ersten und zweiten Liga. Sie fördert weiterhin sportliche, kulturelle, unterhaltsame und soziale Aktivitäten, treibt selbstlos zur bürgerlichen Teilnahme der portugiesischen Gemeinde im Gastland an, rüttelt das internationale Gefühl zur Volksverständigung auf und ihre künstlerische Verwandtschaft ist ausschließlich von öffentlichem Interesse.

 

Autor: José Araújo                Übersetzt von: Claudia Abranches

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 22. Februar 2011 )
 

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